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Der Wels im Ehreshovener Stausee
Der Wels oder Waller
(lateinisch: Siluris glanis)
hat einen lang gestreckten Körper mit winzigen Rückenflossen. Die
Afterflosse bildet einen langen Saum, der in die runde Schwanzflossse
übergeht. Der Waller hat sechs Barteln, von denen zwei lange als Fühler auf
dem Oberkiefer dienen.
Er bewohnt bevorzugt große, warme Seen und tiefe, langsam fließende Flüsse
mit weichem Bodensubstrat. Der Waller ist ein ausgesprochen dämmerungs- und
nachtaktiver, bodenorientierter Raubfisch, der sich tagsüber in Verstecken
am Grund aufhält.
Der Spk. Martin Eberhart hatte im Juni 2005 das Glück in unserem Stausee
einen Wels beim Laichgeschäft zu filmen.
Die Laichzeit des Welses fällt in die Zeit von Mai - Juni bei
Wassertemperaturen von mindestens 18 ° C. An flachen, pflanzenbewachsenen
Uferbereichen wird eine Art "Nest" angelegt. In dieses werden die ca. 2 - 3
mm großen, klebrigen Eier (ca. 30.000/kg Körpergewicht, bis zu 500.000 Eier)
abgelegt. Die Fische schlüpfen nach ca. 3 Wochen und ernähren sich in
der ersten Zeit von Bodenorganismen. Die jungen Welse werden mit drei bis 5
Jahren geschlechtsreif.
Sollten Sie den Video nicht betrachten können, so stehen
Ihnen folgende Dateien zum Download zur Verfügung:
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