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Kölner Angelsportverein 1921 e.V.



Der Wels im Ehreshovener Stausee

Der Wels oder Waller (lateinisch: Siluris glanis) hat einen lang gestreckten Körper mit winzigen Rückenflossen. Die Afterflosse bildet einen langen Saum, der  in die runde Schwanzflossse übergeht. Der Waller hat sechs Barteln, von denen zwei lange als Fühler auf dem Oberkiefer dienen.
Er bewohnt bevorzugt große, warme Seen und tiefe, langsam fließende Flüsse mit weichem Bodensubstrat. Der Waller ist ein ausgesprochen dämmerungs- und nachtaktiver, bodenorientierter Raubfisch, der sich tagsüber in Verstecken am Grund aufhält.

Der Spk. Martin Eberhart hatte im Juni 2005 das Glück in unserem Stausee einen Wels beim Laichgeschäft zu filmen.
Die Laichzeit des Welses fällt in die Zeit von Mai - Juni bei Wassertemperaturen von mindestens 18 ° C. An flachen, pflanzenbewachsenen Uferbereichen wird eine Art "Nest" angelegt. In dieses werden die ca. 2 - 3 mm großen, klebrigen Eier (ca. 30.000/kg Körpergewicht, bis zu 500.000 Eier) abgelegt. Die Fische schlüpfen nach ca. 3 Wochen und  ernähren sich in der ersten Zeit von Bodenorganismen. Die jungen Welse werden mit drei bis 5 Jahren geschlechtsreif.

 


 

Video: Martin Eberhart

 

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